Cinematic Snakepit

Filme, Comics, Musik und das Leben...
 
 

Asterix der Gallier und Horrorfilme (inklusive Kurzreviews)

Der Titel lässt den Inhalt erahnen - doch wie passt das zusammen?

Kurzum, ein Trödelmarktbesuch kann so einiges zu Tage fördern was einem alte Hobbies wieder ins Gedächtnis ruft und zugleich die Sammlung erweitert. Denn ich bin, wie manche sicherlich wissen, Sammler von Filmen - und hier kommen auch die Horrorfilme ins Spiel, denn davon haben sich vergangene Woche über diverse Quellen neue Einträge in meine Sammlung geschlichen.

Hier fange ich erstmal an mit ein paar Infos zu den Neuzugängen und dem was ich darüber bereits sagen kann:

Army of Darkness (Armee der Finsternis):
Sam Raimis Directors Cut dieses Kultfilms auf BluRay war eigentlich lange überfällig, aber man schiebt Filme die man an sich schon hat ja gerne immer mal wieder auf die lange Bank. Den Film hatte ich mir ursprünglich irgendwann mal auf auf DVD beschafft und diese Fassung auch dann und wann mal angesehen - aber da er der aus der Evil-Dead-Trilogie am leichtesten zu besorgende Eintrag ist war der Bedarf nach einem Update hier recht gering. So, im Zug einer 5 für 20 Aktion war es dann doch so weit, denn für 4€ auf BluRay kann man nichts falsch machen.

Im Zuge der gleichen Aktion kamen weitere Filme hinzu:

Into the Dark:
Gestern gesehen - und ich muss sagen obwohl ich aufgrund von Mischa Barton in der Hauptrolle und der Idee "Romantik meets Horror" erstmal extrem skeptisch war, war ich am Ende doch sehr positiv überrascht. Sicherlich, einige Logikfehler und schlichte *Hand-vor-die-Stirn-Hau*-Momente waren durchaus dabei (Appartementhaus ohne Treppenhaus...ja...), aber die fielen dank der hervorragenden Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und der ruhig und schön inszenierten Liebesgeschichte nicht unbedingt ins Gewicht. Dazu kam die zweite Hälfte des Films wo er sich zu einem echten Gruselfilm wandelt und mit seiner düsteren Geistergeschichte zu unterhalten weiß. Die Story um Verlust und die Frage was man bereit wäre für seine Lieben aufzugeben blieb durchgehend interessant und wurde visuell ansprechend umgesetzt. Im Horrorteil hätte man durchaus weniger mit den Taschenlampen in die Kamera leuchten dürfen, aber auch hier gefielen Aufbau, Stimmung und Setting gut. Unterm Strich eine sehr positive Überraschung. 8/10

When the Lights went out:
Das Setting im England der 70er wurde hervorragend eingefangen, die Charaktere sind recht interessant und die Reibungspunkte innerhalb der kleinen Familie bestehend aus Vater, Mutter und Tochter sind und bleiben spürbar. Allerdings ist der Film sicherlich eher Familiendrama mit Mysteryelementen als echter Horrorfilm. Dazu kommen einige unfreiwillig komische Momente im Umgang mit dem "Geist" des Hauses und fertig ist eine relative Enttäuschung. Das Setting war nicht wirklich meins, die Story war interessant genug um zumindest interessiert zu halten und das Finale war zwar von der Stange aber doch überraschend kurzweilig inszeniert (wenn auch mit ein paar zu vielen Computereffekten). Unterm Strich was zum einmal schauen...4-5/10

The Innkeepers:
Geisterhotelgeschichte mit einem tollen, unterhaltsamen und witzigen Hauptdarstellergespann, einem interessanten Setting, guter Regiearbeit und Kameraführung und einigen spannenden Momenten. Insgesamt aber sicherlich eher kein "echter" Horrorfilm sondern eine in teilen spannend erzählte Geistergeschichte ohne viele echte Grusel-Höhepunkte. Trotzdem kurzweilig und recht sehenswert - zum Einstieg in einen Horrorabend durchaus geeignet um sich "einzugruseln". 6/10

The Abandoned:
Sehr spannend und gut erzählte, extrem ungewöhnliche Geisterhausgeschichte, die in einem Anwesen in den Wäldern Russlands spielt. Gute Hauptdarsteller, ein spannender Plot, durchgehend hervorragende und sehr düstere Atmosphäre und viele dadurch entstehende Gänsehautmomente mit toller Gruselstimmung und fertig ist ein sehr positive Überraschung in diesem Segment. An einigen Stellen etwas holprig und der Einstieg dauert vielleicht ein klein wenig zu lange, aber spätestens ab der ersten Nacht im russischen Wald wird der Film wirklich gut. Das Ende ist außerdem mal erfrischend konsequent und anders als erwartet. 7-8/10

Des weiteren Ghost Ship, Freitag der 13., Halloween (Rob Zombie Remake) und Silent Hill auf DVD - die ich alle bereits gesehen habe und auch empfehlen kann, die aber als "bekannte Filme" keine genauere Betrachtung bekommen aktuell.

So und was hat das alles mit Asterix zu tun?
Auf dem gleichen Trödelmarkt der mir die zuletzt genannten Filme in die Sammlung spülte fand ich einen Stand an dem es für 5€ 3 Asterix-Hefte gab (zur Erinnerung: 5,95€ kosten die neu einzeln!) - also habe ich mir einfach mal 6 dieser Alben geleistet, für nen 10er kann man da nicht viel sagen. Und ich durfte feststellen - schlechter werden die nicht. Ich hab selbst noch ein paar hier rumstehen gehabt im Comicregal und die Sammlung endlich mal etwas auszubauen ist bei diesen unterhaltsamen Klassikern der europäischen Comicgeschichte doch irgendwie schön gewesen. Und damit einher geht auch gleich die Empfehlung an alle Comicfans die gegen semi-edukative Unterhaltungsliteratur nichts haben sich doch mal wieder durch die alten Asterix-Alben zu schmökern - darin finden sich doch viel mehr Popkultur-Referenzen und Anspielungen aufs Heute als man sich vielleicht erinnern mag - denn die meisten werden sie sicher als Kind zuletzt zur Hand genommen haben.

So - das wäre es erstmal - ein paar Horrorreviews, Asterixhefte und die Erkenntnis, dass man doch viel mehr erzählt als man zunächst vorhatte. Als dann - bis zum nächsten - euer Snake

17.3.15 14:16

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